Peppi Spiss und Kersten Thieler-Küchle lassen Skispuren in Farbe sichtbar und damit
unvergänglich werden.
Spuren sind "hinterlassene Zeichen", sind Signaturen, Wegweiser und Zeitzeichen.
Die Spuren der beiden Künstler stehen stellvertretend für unzählige, bereits im Schnee
vergangene und immer
wieder neu entstehende Spuren, die Veränderungen im Leben der Bewohner, der Natur
und auch der
Besucher hervorgerufen haben oder erst noch bewirken werden. Es sind diese Spuren, um die sich der
gesamte Ort
St. Anton
dreht, die das Bild des Ortes geprägt haben, die Schicksale beeinflussen und
ohne die
der Arlberg nicht mehr
denkbar ist.
Der St. Antoner Künstler Peppi Spiss wird seine Spur als am Arlberg Lebender, also als
Einheimischer legen,
die Künstlerin Kersten Thieler-Küchle, aus Schwabmünchen in Deutschland,
hingegen die des
Besuchers.
Auch in der Realität sind diese beiden Positionen nicht voneinander trennbar - Bewohner und Besucher
bedingen einander - und so werden sich auch die Spuren der beiden miteinander verbinden und ein neues Bild
schaffen. Interessant bei dieser Performance ist natürlich der ästhetische Aspekt -
bewusst
gewählte Farben
werden sich durch spontane, den Gegebenheiten angepasste Spuren mischen - im weitesten Sinne ein
"gesture painting" - in Farbe umgesetzte Bewegung oder: die Vereinigung von Kunst, Sport und Berg am Arlberg.
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